Die Maske ablegen – zurück zu deinem wahren Selbst
Schon früh im Leben lernen wir, uns zu schützen. Oft unbewusst. Wir passen uns an, wir verstecken uns, wir ziehen uns einen inneren Schutzanzug an – eine Maske.
Der Ego-Anteil in uns schlägt diesen Weg vor. Er will Schmerz vermeiden, Ablehnung, Verlassenwerden, Urteile. Die Maske hilft uns zu funktionieren, zu überleben, dazuzugehören.
Doch irgendwann wird diese Maske eng. Sie schnürt uns ein. Und wir fragen uns:
Wer bin ich eigentlich – ohne sie?
Wer bist du wirklich?
Ohne Rollen, ohne Erwartungen, ohne den ständigen Wunsch, gemocht zu werden…
Was bleibt dann von dir übrig?
Was liegt unter der Oberfläche?
Die Maske sagt dir, wie du dich kleiden sollst, wie du sprechen musst, was du zeigen darfst. Sie flüstert dir ein, dass du nicht genug bist, so wie du wirklich bist. Und du beginnst, das zu glauben.
Ein Blick zurück: Deine Verkleidungen im Laufe des Lebens
Ich lade dich ein, zurückzuschauen:
In deiner Kindheit – welche Maske hast du getragen?
Warst du das brave Kind, das immer lächelt? Oder der starke, unabhängige, der keine Hilfe braucht?
Wovor hat dich diese Maske geschützt?
In deiner Jugend – wie hast du dich angepasst?
Warst du die Coole, der Klassenclown, die Unnahbare, der Rebell?
Welche Sehnsucht hat sich hinter dieser Rolle versteckt?
Und heute, als Erwachsene:r – welche Maske trägst du immer noch?
Dient sie dir noch? Oder hindert sie dich, dich selbst zu spüren?
Ein kleines Ritual: Gestalte und lass los
Nimm ein Blatt Papier.
Male deine Maske. Lass Farben, Formen, Symbole sprechen. Es geht nicht um „schön“ – sondern um echt.
Dann schau sie dir an – und danke ihr:
„Danke, Maske. Du hast mich lange begleitet. Du hast mir geholfen, mich zu schützen. Aber jetzt brauche ich dich nicht mehr.“
Wenn du magst (und es sicher möglich ist):
Verbrenne die Maske.
Schau zu, wie sie sich verwandelt – in Asche.
Atme tief. Und spüre, was in dir jetzt frei wird.
Du selbst sein – der mutigste Weg
Die Maske abzulegen macht Angst. Denn sie war lange Teil von uns.
Aber sie abzulegen ist auch ein Akt von tiefem Mut und wahrer Selbstliebe.
Du darfst du selbst sein. Nicht perfekt, sondern echt.
Denn genau darin liegt deine Kraft.
Heute kannst du beginnen.
Heute kannst du dich selbst wieder spüren.
Ohne Maske.
Ohne Angst.
Nur du – ganz.
